Blue Flower

September / Oktober 2017 

Wer das Reich Gottes verkündigt, macht es wie ein Hausherr, der Altes und Neues aus seinem Erfahrungsschatz hervorbringt.  
Matthäus 13,52

Bewahrer oder Beweger?
Wir Menschen sind unterschiedlich veranlagt, das erleben wir auch in der Gemeinde. Dabei lassen sich zwei Verhaltensmuster erkennen: Es gibt Bewahrer und Beweger, die beide gebraucht werden. Beide haben ihre Vorzüge, beide finden wir auch in der Bibel.
Die Bewahrer bringen Stabilität in die Gemeinde. Es sind die Treuen. Sie halten fest an dem, was sie mit Gott begonnen haben, und an ihren Erfahrungen. Tradition ist für sie ein sicheres Geländer.
Doch dieses Verhalten kann auch Erstarrung erzeugen. Bewahrer können Erneuerung verhindern und blind sein für notwendige Veränderungen. Gemeinden können sterben, wenn sie nur aus Bewahrern bestehen.
Die Beweger sind das Gegenteil. Sie haben Ideen, wollen Neues ausprobieren. Sie erkennen, wo unsere Zeit neue Gestaltung des Gemeindelebens erfordert.
Sie bringen Unruhe in die Gemeinde, ihr Verhalten ist nicht bequem. Manchmal schießen sie in ihrem Eifer über das Ziel hinaus. Sie fordern, Altes loszulassen und im Glauben Neues zu wagen.
Wir wollen darauf achten, dass es gelingt, dass sich Beweger und Bewahrer ergänzen, dass sie einander verstehen und beide nach dem Willen Gottes fragen.
Blicken wir in die Kirchengeschichte. Martin Luther war in einer Zeit der kirchlichen Erstarrung und Irrlehren ein mutiger Beweger. Er studierte die Bibel und entdeckte die Unterschiede zwischen Kirche  und dem Willen Gottes. Er konnte nicht schweigen und kämpfte mit Leidenschaft für die Wahrheit. Er riskierte sein Leben für die Erneuerung der Kirche.
Ob wir so mutig sein wollen in unserer Zeit? Machen wir noch Entdeckungen, was sich ändern soll in unserer Gemeinde?

Einen klaren Blick dafür wünscht euch

Friedhelm Ries


Mai / Juni 2017

„Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.“    Kolosser 4,6

Dass wir sprechen können, ist eine wunderbare Gabe unseres Schöpfers. Wir können damit Gott loben oder böse Worte reden. Vielleicht habt Ihr schon den Spruch gehört: Vor dem Betätigen des Mundwerks das Gehirn einschalten! Manchmal ertappen wir uns nach einem unbedachten Satz und denken: Hätte ich doch die Klappe gehalten. Aber das Wort ist gesendet, wir holen es nicht mehr zurück. Heinrich Heine verglich das gesprochene Wort mit einem abgeschossenen Pfeil. Der lässt sich nicht festhalten. Auch für unsere Worte gibt es keine Löschtaste. 
So sehen wir uns in die Verantwortung gestellt, wie wir unsere Zunge benutzen. Damit wir die Sprache im Sinne unseres Herrn gebrauchen, gibt uns die Bibel gute Tipps. Es ist mehr nötig, als das Einschalten des Gehirns. Wichtig ist, dass unsere Gedanken von Gottes Geist erfüllt sind und unsere Worte von Gottes Liebe bewegt werden. Dann können gute Worte bei unserem Nächsten ankommen. Ob das bei unseren Gesprächen funktioniert? Die Christen in Kolossä wurden damals herausgefordert. Sie lebten als Minderheit in heidnischer Umgebung. Sie erlebten Ablehnung und Spott. Wie sollen sie reagieren? Sollen sie Gleiches mit Gleichem vergelten? Paulus rät ihnen im Sinne der Bergpredigt Jesu: „Redet freundlich zu ihnen, lasst die Liebe Gottes durchscheinen. Euer Reden soll nicht fade sein, nicht belangloses Geschwätz, sondern wie mit Salz gewürzt. Sie sollen durch eure Worte die Liebe und die Heiligkeit Gottes erkennen.“
In unserem Alltag erleben wir Begegnungen. Ob Menschen uns kritisieren oder schmeicheln, sie bieten uns Gelegenheit zum Reden. Wissen wir, was wir sagen sollen? Gelingt uns eine freundliche Antwort? Lasst uns beten, dass der Heilige Geist uns zu guten Worten bewegt. Lasst uns zeigen, wem unser Leben gehört.

Viele gute Erfahrungen mit freundlichen und gewürzten Worten
wünscht Euch
Friedhelm Ries


März / April 2017

Worte zum Auftanken
zu Psalm 139,5

Eine kleine Hand in einer großen Hand.
Ein wunderschönes Bild.
Die helfende Hand, die zupackt und festhält.
Die Hand, die schützend über mich gehalten wird.
Ganz und gar darf ich mich bergen, mein Gott, in deiner Hand.
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Was für ein wunderschönes Bild von Nähe und Geborgenheit.
Deine Hand hält mich.
Deine Hand lässt mich nicht los.
Ich darf mich ganz von dir umfangen wissen.

Für mich ist es die Hand mit den Wundmalen.
Um mich zu schützen, hast du dich verwunden lassen.
„Nur über meine Leiche“ hast du gesagt.
Man hat dich beim Wort genommen.
Man hat dich an ein Kreuz gehängt.
Du bist für mich gestorben.
Selbst im Tod hast du mich festgehalten und geborgen.
Du hast den Tod besiegt und bist auferstanden.
Deine Wundmale sind geblieben.
In diesen Händen birgst du mich.

Eberhard Adam


Januar / Februar 2017

Gott spricht: 

Ich schenke euch ein neues Herz und 

lege einen neuen Geist in euch.

Hesekiel 36,26

 

Neu werden, weil Gott verändert!

Die Jahreslosung für 2017 aus dem Prophetenbuch Hesekiel gilt eigentlich dem Volk Israel. In den vorangegangenen Versen von Hes. 36 verheißt Gott dem Volk Israel, dass er es aus allen Ländern wieder einsammeln wird. Ja, er verspricht seinem Volk nicht nur die Zurückführung in ihr Land, sondern danach eine innere, geistliche Reinigung. Diese Erneuerung wird nicht eine Überarbeitung oder Verbesserung des Alten sein, sondern etwas völlig Neues: ein neues Herz und ein neuer Geist. Das sind die inneren Voraussetzungen dafür, dass sein Volk dann nach den Regeln und Geboten Gottes leben kann. Mit einem neuen Wesen und einem neuen Geist werden sie dann in der Lage sein, Gottes Willen zu tun. Interessant ist hier die Beobachtung, dass sie das Neue nicht selbst erschaffen müssen, es wird ihnen geschenkt. Gott schenkt ihnen ein neues Herz, legt seinen Geist in sie. 

Die erste Verheißung, dass Gott sein Volk in ihr Land zurückbringt ist schon erfüllt. Auf die geistliche Erneuerung Israels dürfen wir gespannt sein. Sie wird kommen.

Uns heute sagt die Jahreslosung folgendes zu:

  • Im neuen Jahr 2017 soll mich das Neue, das Gott mir geschenkt hat, bestimmen und nicht mehr das alte Wesen: das neue Herz als Kind Gottes in mir schlagen, die göttliche Wesensart mich prägen, die Gedanken und Worte Gottes will ich denken und will handeln nach dem, was Gottes Geist mir sagt.
  • Erneuerung kommt von Gott und nicht von mir selbst.
  • Gott hat uns durch Jesus Christus zu seinem geistlichen Volk gemacht, ein von Sünde gereinigtes Herz geschenkt, sein Heiliger Geist verändert unser Leben, so wie es Gott gefällt.

In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein erneuerndes Jahr 2017!

Euer Dirk


November / Dezember 2016

Umso fester verlassen wir uns auf das, was Gott durch seine Propheten zugesagt hat. Auch ihr tut gut daran, wenn ihr darauf hört. Denn Gottes Zusagen sind wie ein Licht, das in der Dunkelheit leuchtet und Klarheit schenkt.                                                                       
2. Petr. 1,19        

 

Viele Menschen, auch uns, bewegt die Frage: Was kommt auf uns zu? Weshalb wollen wir das wissen? Ist es Neugier, ist es bange Vorahnung? Wenn wir lesen, was Menschen darüber sagen, dann nehmen wir Katastrophenberichte und beruhigende Worte zur Kenntnis. Wer hat Recht, wer kennt die Zukunft?
Keiner von uns Menschen kann hinter den Vorhang blicken. Auch der größte Denker kann Gottes Gedanken nicht enthüllen. Wir tappen wie im dunklen Raum und finden kein Licht.
Aber Gott in seiner Liebe zündet uns ein Licht an. Er gibt uns eine Pro-grammvorschau in der Bibel. Da offenbart er uns alles, was wir auf der Reise in die Zukunft brauchen und was er geschehen lässt in der Welt. Bibelleser können wissen, was die Zukunft bringt. Deshalb beschäftigen wir uns mit dem prophetischen Wort. Wir erkennen darin den Weg der Menschheit bis zum Ende der Welt. Wir wissen, was die gottlose Menschheit erwartet und worauf sich Kinder Gottes freuen dürfen. Das prophetische Wort stellt uns alle in die Entscheidung. Die Folge und das Ziel heißt Verdammnis oder Rettung. Durch dieses Wort können wir den richtigen Weg wählen und gehen. Es macht unseren Weg hell, es gibt uns Verheißungen und Hoffnung. Darauf können wir unser Leben bauen, denn der uns liebt, der hält auch sein Versprechen. Wer sein Kind ist, darf sich freuen. Herrlichkeit liegt vor uns, ewiges Leben, unvorstellbar schön im Glanz der Liebe Gottes. Deshalb schauen wir nicht auf die Gewitterwolken in der Welt, sondern auf die ermutigenden Zusagen unseres treuen Gottes. So können wir auch an trüben Novembertagen Loblieder singen.

Viele gute Entdeckungen in den Zukunftsworten der Bibel wünscht euch

 

Friedhelm Ries

 


Teenkreis
Fr 20.10.17 / 19:00 Uhr

Gottesdienst
So 22.10.17 / 10:30 Uhr

Rennmäuse
Di 24.10.17 / 16:00 Uhr

Teenkreis
Fr 27.10.17 / 19:00 Uhr

Gottesdienst mit Kaffee & Kuchen
So 29.10.17 / 14:00 Uhr

Rennmäuse
Di 31.10.17 / 16:00 Uhr

Terminänderungen:

Zeltlager Sommer 2017
Bilder und Bericht

Missionsnachmittag

So 08.10.17 / 14:00 Uhr

Weihnachtsmarkt - 
Besprechung
Mo 25.10.17 / 19:30 Uhr

Themenabende
Fr. 03.11. + Sa. 04.11.17

 

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