Blue Flower

Januar / Februar 2019

 

„Lass ab vom Bösen und tue Gutes;

     suche Frieden und jage ihm nach!“     Psalm 34,15

 

Die Jahreslosung für 2019 weist uns auf eine grundsätzlich gute Regel im menschlichen Zusammenleben hin:

den Frieden suchen und ihn als große Ausrichtung für das Miteinander im Blick zu behalten.

Die verwendeten Verben „suchen“ und „jagen“ machen deutlich, dass dieser Friede nicht immer automatisch da sein wird. Er will gesucht werden. Und das kann je nachdem auch etwas dauern und Zeit und Mühe kosten. Wenn ich etwas suche, dann ist es mir etwas wert, ich brauche es, es ist mir wichtig…

Das Jagen nach dem Frieden beschreibt auch die Anstrengung und Mühe, die es zuweilen macht, um den Frieden endlich zu fassen zu bekommen.

Verlorener Friede muss gesucht, manchmal sogar erjagt werden!

Wir alle, die wir im Miteinander mit Menschen in Ehe, Familie, Nachbarschaft, Berufsleben usw. stehen, wissen wie schwer es ist, den Frieden endlich zu bekommen. Da braucht es Geduld, Zuhören, disziplinierte Wortwahl und Vergebung. Sich selbst zurücknehmen können. Klare Worte. Und Zeit zur Heilung und Versöhnung.

Die Jahreslosung fragt uns, für welche Wertvorstellungen wir unsere Zeit und Kraft einsetzen: Erfolg, Geld, Beliebtheit oder ob etwa Frieden zu stiften ein Wert ist, für den es sich einzusetzen lohnt.

Werde 2019 zum Friedensstifter!

Diese Welt braucht sie ganz dringend. Gerade in kleinen Dingen des Alltags. Menschen, die in der Lage sind, Frieden suchen zu gehen und ihn zu finden. Für sich selbst und für andere mit. Menschen, die die Versöhnung im Blick haben.

Unser Gott gebe uns in diesem Jahr die Kraft und die Vollmacht dazu.

 

„Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen!“   

Matthäus 5,9

 

 

Dirk Kunz

 


 

November / Dezember 2018

Die Verheißung für unsere Zukunft in Offenbarung 21,2:

 

Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

 

 

 

Viele bewegt die Frage: Was bringt uns die Zukunft? Die Pessimisten ahnen nichts Gutes, leben in Untergangsstimmung. In der Gesellschaft bröckeln Fundamente und Sicherheiten wackeln. Die Optimisten leben unbekümmert. Sie lassen sich von der Sonne verwöhnen, so lange sie scheint.

 

Wer hat recht? Das hängt ab von unserer Veranlagung und unserem Glauben. Klug ist der Mensch, der sich im Planungsbuch Gottes informiert. Was unser Schöpfer und Weltvollender sagt, wird geschehen und nicht, was Menschen meinen.

 

Die Bibel lehrt, dass die Menschheit reif wird zum Gericht. Die gottlose Menschheit wird verurteilt und diese Erde wird vergehen. Das ist eine brutale Wirklichkeit und Folge der Ablehnung der Liebe Gottes.

 

Gottes Plan geht weiter: Zum Staunen für Kinder Gottes, denn er holt seine Kinder zu sich in die Herrlichkeit. Er schafft eine neue Erde, die vollkommen ist und der Himmel kommt auf die Erde. Der neue Himmel und die neue Erde werden Wohnung für Gott und seine Freunde. Noch besteht eine Trennung. Unser Haupt, Christus, ist im Himmel, wir leben hier. Dann kommen wir zusammen zu ewiger Gemeinschaft.

 

Für dieses Ereignis zeigt uns der Bibelvers ein wunderbares Bild: Wie eine geschmückte Braut kommt der Herr uns entgegen. Die Herrlichkeit Gottes wird sichtbar und greifbar. So wie die Braut sich sehnt zum Bräutigam, so erfüllt sich die Hoffnung der wartenden Gemeinde. Das ist vollendete Freude in Gottes Gegenwart und Nähe. Gottes Kinder sind dann versorgt aus seiner Fülle, sie sind ewig geliebt aus dem Herzen des Vaters. Sein Glanz strahlt uns an und wir strahlen vor Freude.

 

Das ist unsere gewisse Hoffnung und unser Ziel, dem wir jeden Tag näher kommen. Darum wollen wir den Grund unserer Hoffnung den Menschen erzählen.  Durch Christus sind wir Optimisten, weil Gott seine Verheißung erfüllt und treu ist.

 

In der Vorfreude auf Christus grüßt Euch

 

Euer  Friedhelm Ries

 


 

 

September / Oktober 2018

„Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen und vergesst dabei nicht, Gott zu danken. Betet auch für uns, damit Gott uns eine Möglichkeit gibt, sein Geheimnis zu verkünden: die Botschaft von Christus, für die ich hier im Gefängnis sitze. Und betet, dass ich darüber frei und offen reden kann, wie Gott es mir aufgetragen hat. Verhaltet euch weise und besonnen denen gegenüber, die keine Christen sind. Macht das Beste aus der Zeit, die euch geschenkt ist!“  Kolosser 4,2-6

Das Gebet ist für einen Christen ein wichtiges Kommunikationsmittel. Es ist das Gespräch mit Gott. Der Text zeigt, dass dies eine vielseitige Angelegenheit ist. Ich kann mit meinen Bitten zu Gott kommen. Ich werde ihn nicht nur für mich bitten, sondern bei ihm auch meine Bitten für andere Menschen vorbringen. Immer wieder werde ich mich bei Gott bedanken für das, was er mir schenkt. Ich lerne über Gott zu staunen. Ich werde ihn anbeten, einfach nur anschauen, was er getan hat, und mich bei Gott dafür bedanken. Und: Ich werde Gott zuhören und darauf achten, was er mir zu sagen hat. Einen Aspekt aus dem vielseitigen Gespräch mit Gott greift Paulus heraus und vergleicht die Gebetskraft mit einem Schlüssel. Das Gebet als Schlüssel zu den Herzen der Menschen: Der Schlüssel zum Herzen eines Menschen liegt nicht in unserer Hand. Niemand findet durch gute Argumente oder glänzende Rhetorik zum Glauben. Selbst Paulus schreibt daher: „Betet für uns, dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue.“ Gott selbst muss das Herz eines Menschen öffnen. Das Gebet hat auch eine missionarische Dimension: Bete für Menschen, dass Gott ihnen das Herz öffnet. Bete für die Gottesdienste, für Vollmacht des Predigers und die Gespräche, die Du führst. Das Gebet hat eine Schlüsselfunktion gegenüber den Herzen der Menschen.

Das Gebet als Schlüssel zu den Chancen: Der Begriff „kairos“ (unwiederbringliche Gelegenheiten) wird von Paulus in Vers 5 verwendet: „Kauft die Zeit, den Kairos, aus.“ Da geht auf einmal eine Tür auf. Ich muss schnell eintreten und die Chance nutzen, sonst schließt sich die Tür wieder. Der Kairos ist vorbei. Zur Zeit erleben wir z.B. durch die Flüchtlingswelle eine offene Tür für das Evangelium. So mancher Moslem hinterfragt den Islam und wird Christ. Es geht also darum, den richtigen Moment zu entdecken, wann ich einem Menschen etwas von meinem Glauben an Jesus weitergeben kann, wann ich ihn einlade, ob ich jemanden besuchen soll, ob es jetzt wichtig ist, zu helfen oder spontan einen Menschen zu unterstützen, für wen oder was ich mir Zeit nehmen muss. An dieser Stelle ist das andauernde Gebet wichtig, damit ich den richtigen Zeitpunkt für eine bestimmte Sache erkenne und nutze. Das Zwiegespräch mit Gott macht mich sensibel für die Türen, die sich für kurze Zeit öffnen.

In diesem Sinne wünsche ich uns für die kommenden Wochen die Nähe zu Gott im Gebet und von IHM geschenkte offene Türen für unsere Mitmenschen.

Dirk Kunz

 


 

Juli / August 2018

Du bist wertvoll

Eine Flasche?
Du sagst, du hältst dich selbst für eine Flasche.
Du seist ein für Gott unbrauchbarer und zum Leben
ungeschickter Mensch.

Das ist nun freilich noch kein Grund
gleich zu verzweifeln.
Denn auch die gewöhnlichste Flasche
kann durch einen kostbaren Inhalt
ausgesprochen wertvoll werden.

Wenn Gott selbst durch seinen Geist in dir wohnt
und das in dir bewirkt, was du an sich nicht sein kannst,
dann bist du durch IHN
       -  Flasche hin oder her  -
ein unendlich wertvoller Mensch.

 H.-J. Eckstein

 


Mai / Juni 2018

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Hebräer 11,1 

Was ist Glaube? Eine gute Antwort liefert uns der Satz im Hebräerbrief. In Gesprächen über den Begriff Glaube erleben wir die unterschiedlichsten Antworten. Wir merken, wie das Verständnis über den biblischen Glauben in unserem Volk im Rückzug ist. Jeder glaubt etwas, z.B. dass der Sommer kommt oder nur was ich sehe. Wir Menschen sind zum Glauben geschaffen und an irgendetwas hängt er sein Herz.

Mit der Einladung zum Glauben fordert Gott uns heraus. Du sollst dein Leben auf den einen Gott gründen, den du nicht siehst. Du sollst nicht zweifeln an dem, was keiner beweisen kann. Du sollst deine Hoffnung an dem einen festmachen, den du nicht erfassen kannst. Das ist viel verlangt, das ist eine Mutprobe für dein Leben.

Wie kannst du gewiss werden, dass das, was in der Bibel steht, wahr ist? Nur durch bedingungslose Vertrauensschritte. Nur, wenn du diesen Herrn in dein Leben einlässt. Nur, wenn du deine selbstgebauten Sicherheiten loslässt.

Du wirst Erfahrungen machen mit dem Herrn und erkennen: ER hilft dir zum Glauben, ER schenkt dir die nötige Gewissheit. Mit diesem Glauben können wir leben und bestehen, auch wenn die Menschen um uns das Gegenteil sagen. Mit diesem Glauben kommen wir zum Ziel und erleben Gottes Herrlichkeit.

Durch diesen Glauben gehen wir mutig in die Zukunft. Unser Weg ist vorbereitet und wir lassen uns führen. Wir verzagen nicht, sondern Glaubende sind geborgen in IHM. Mit diesem Glauben sind wir eine Ermutigung zum Vertrauen zu Gott für unsere Mitmenschen, damit sie auch Glaubensschritte wagen.

Viel Freude zum Leben und Bezeugen des Glaubens wünscht euch

Friedhelm

 


 

März / April 2018

 

„Ertrage einer den anderen und vergebt euch untereinander, wenn jemand

Klage hat wider den anderen.“ Kolosser 3,13 


Ein Junge hat seine Mutter durch Grobheiten tief verletzt. Der Junge ist längst weitergegangen, aber die Mutter trägt es in ihrer Seele dem Jungen nach, und sie trägt schwer daran.
 

Eine Frau hat ihren Mann schwer gekränkt. Sie hat das gar nicht so empfunden und lebt fröhlich weiter. Aber der Mann trägt es ihr nach und ist damit sehr belastet.

Ein Arbeitskollege ist von einem anderen hintergangen worden und in seiner Ehre verletzt. Der Kollege ist schon in der nächsten Abteilung, aber der andere trägt es ihm noch nach und macht sich dadurch das Leben schwer.

In einer Gemeinde hat es hässliches Gerede übereinander und gegeneinander gegeben. Man ist zerstritten und trägt es sich noch Jahre später mit Groll und Bitterkeit nach.

Wer einem Menschen etwas nachträgt, hat schwer daran zu schleppen. Wie unklug ist es, einem anderen etwas nachzutragen. Man büßt nur die Fehler der anderen am eigenen Leibe.

Darum gibt es für die Verletzungen, die wir empfangen, nur eine gute Möglichkeit: sie bei Gott ablegen und sie IHM bewusst übergeben.


Verdrängen schadet, 
Nachtragen schadet –

nur Ablegen und an Gott übergeben befreit.

Vertragen ja – Nachtragen nie!

 

Dirk Kunz

 


Teenkreis
Fr 22.02.19 / 19:00 Uhr

Gottesdienst
So 24.02.19 / 10:30 Uhr

Rennmäuse
Di 26.02.19 / 16:00 Uhr

Teenkreis
Fr 01.03.19 / 19:00 Uhr

Gottesdienst
So 03.03.19 / 14:00 Uhr

Rennmäuse
Di 05.03.19 / 16:00 Uhr

Terminänderungen:

Familienforum 
Mi. 06.02.19 / 20:00 Uhr

Jahresversammlung
Sa. 09.03.19 / 19:30 Uhr

Familiengottesdienst
mit Musikmarionettentheater
So. 26.05.19 / 10:30 Uhr

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