Blue Flower

 

 


 

Januar / Februar 2022

 

Wieder stehen wir an der Schwelle eines neuen Jahres. Wir leben wie in einer Strömung, wir werden mitgenommen, so vergehen Tage und Jahre. Wir können den Zeiger an der Uhr anhalten oder die Batterie herausnehmen, aber nicht den Lauf der Zeit anhalten. Wir können den Wandkalender auf dem Januar stehenlassen, aber das neue Jahr eilt wieder dem Dezember zu.

Was macht das mit uns? Schauen wir traurig zurück auf gute alte virenfreie Zeiten? Klammern wir uns an das, was wir nicht halten können? Macht uns die Zukunft bange oder starten wir froh in neue Tage?

Die letzten Jahre haben uns gezeigt: Wir können viel, aber wir produzieren keine Sicherheit. Die Herausforderungen nehmen zu und wir erleben unsere Grenzen. Wir brauchen Mut und Vertrauen.

Das Bibelwort für den Neujahrstag in Hebräer 13,8 ist eine gute Parole für unser Leben:

Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.

Das ist ein gutes Wort, auf das wir bauen können. Altbewährt, krisenfest, ewig gültig, so navigiert es uns in die Zukunft des neuen Jahres. Wir klammern uns nicht an schöne Worte von Menschen, sondern an den Herrn der Welt.

Jesus Christus gestern! Er kam in diese Welt zu uns, wir wissen um seine Liebe, sein Sterben am Kreuz, sein Auferstehen. Das ist unser Fundament, das nie wankt. Darauf stehen wir fest.

Jesus Christus heute! Er steht uns zur Seite, er lebt in uns. Er ist bei dir in der Schule, in der Werkstatt, im Büro, im Krankenbett. Seine Gegenwart hat er fest versprochen, du bist nie alleine.

Jesus Christus in Ewigkeit! Wenn alles vergeht, auch mein irdisches Leben, dann steht er da an der Tür zur ewigen Herrlichkeit und öffnet mir. Ich darf eintreten und staunen, mich grenzenlos freuen. Kann es eine schönere Zukunft geben?

Viel Freude und Vertrauen im neuen Jahr mit Jesus Christus wünscht euch

         
    Friedhelm Ries

 


November / Dezember 2021

Gott hat dir einen Brief geschrieben:

Hallo, Mensch!

Wer auch immer du bist,
ich kenne dich ganz genau, selbst wenn du mich vielleicht noch nicht kennst. Ich weiß, wann du aufstehst und wann du schlafen gehst. Ich kenne alle deine Wege. (Psalm 139,1 - 3)
Ich habe dich nach meinem Bild geschaffen. (1. Mose 1,27)
Ich habe alle Haare auf deinem Kopf gezählt. (Matthäus 10,29 - 31)
Du bist kein Zufall. Ich habe jeden einzelnen Tag deines Lebens in mein Buch geschrieben. (Psalm 139,15 - 16)
Ich stille alle deine Bedürfnisse und sorge für dich. (Matthäus 6,31 - 33)
Ich habe den Zeitpunkt und den Ort deiner Geburt bestimmt und mir überlegt, wo du leben wirst. Ich habe Pläne für dich, die voller Zukunft und Hoffnung sind. (Jeremia 29,11)
Ich liebe dich mit einer Liebe, die nie aufhören wird. (Jeremia 31,3)
Meine guten Gedanken über dich sind so zahlreich wie der Sand am Meer.(Psalm 139,17 - 18)
Ich freue mich so sehr über dich, dass ich nur jubeln kann; ich will dir deine Schuld vergeben. (Zephanja 3,17)
Ich werde nie aufhören, dir Gutes zu tun. (Jeremia 32,40)
Du bist für mich ein kostbarer Schatz. (Jesaja 43,4)
Ich wünsche mir zutiefst, dich fest zu gründen und deinem Leben Halt zu geben. (Jeremia 32,41)
Ich will dir große und unfassbare Dinge zeigen. (Jeremia 33,3)
Ich kann viel mehr für dich tun, als du es dir denken kannst. (Epheser 3,20)
Wenn dein Herz zerbrochen ist, bin ich dir nahe. (Psalm 34,19)
Eines Tages will ich jede Träne von deinen Augen abwischen und will alle Schmerzen deines Lebens wegnehmen. (Offenbarung 21,3 - 4)
Wie ein Hirte ein Lamm trägt, so werde ich dich tragen. (Jesaja 40,11)
Ich kam in diese Welt, um dir zu zeigen, dass ich nicht gegen dich bin, sondern für dich. Und ich habe alles für dich aufgegeben, weil ich deine Liebe gewinnen will. (Römer 8,31 - 32)
Ich bin dein Vater und ich liebe dich genauso, wie ich meinen Sohn Jesus liebe. (Johannes 17,23)
Nichts kann dich jemals von meiner Liebe trennen. (Römer 8,38 - 39)

Ich bitte dich nur, mir Antwort zu geben: Willst du mein Kind sein?
(Johannes 1,12 - 13)

Ich warte auf dich!   In Liebe,

dein Vater – allmächtiger Gott

 


 

September / Oktober 2021

 

Ein Thema füllte die Seiten der Nachrichten aus: Die Flutkatastrophe im Ahrtal. Menschen wie wir stehen plötzlich vor dem Nichts. Die Katastrophe kam so schnell, so gewaltig, so brutal, das hatte sich niemand so vorgestellt. Weil niemand darauf vorbereitet war und zu spät gewarnt wurde, schlugen die Naturgewalten so unbarmherzig zu.

Nun wird diskutiert, nach Schuldigen gesucht, aber es ist zu spät. Erstaunlich ist der Einsatz der Helfer, die Anteilnahme, die Spendenbereitschaft, um den Betroffenen beizustehen.

Wie können wir das Geschehen aus biblischer Sicht einordnen? Passt das zu der Botschaft der Liebe Gottes, ist das Zufall des Wetters, ist es das Zerstörungswerk des Satans oder die Strafe Gottes?

Es steht fest: Gott liebt diese Welt und die Menschen! Er tut ihnen gerne Gutes. Er lädt uns ein zur Umkehr in die Gemeinschaft zu ihm und zum ewigen Leben. Im Umgang Gottes mit seinem Volk Israel erkennen wir Gottes Sehnsucht nach uns. Wenn die Menschen ihm aber davonlaufen und die Sünde mehr lieben als ihn, dann kann Gottes Geduld zu Ende gehen.

Gott spricht in Jesaja 45,6-7: „Ich mache das Licht und schaffe die Finsternis, ich gebe Frieden und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“

Gott kann auch Katastrophen schicken, um die Menschen wachzurütteln. Er straft nicht in blindem Zorn, sondern es ist seine Methode, um Menschen zur Umkehr zu bewegen. So ist jede Katastrophe ein lauter Ruf Gottes in unsere Welt, damit Menschen umkehren und sich retten lassen vor dem Weltgericht am Ende der Zeit. So hat es auch Jesus in Lukas 13,4 gedeutet, als ein Bauwerk einstürzte.

Denn viel schlimmer als eine Katastrophe in unserer Zeit ist der Zorn Gottes über die, die den Ruf zur Umkehr abgelehnt haben und dann in der ewigen Verzweiflung enden.

Die Bibel redet von der Gottlosigkeit am Ende der Zeit, auch von der Zunahme der Katastrophen. Gottlosigkeit bleibt nicht ohne Folgen, denn was der Mensch sät, das wird er ernten.

Tragisch war im Ahrtal, dass die Warnsysteme versagt haben. Viele hätten überlebt durch ein erfolgreiches Warnsystem. Auch die Bibel kennt ein Frühwarnsystem. Das sind die Jünger und Zeugen Jesu, die zur Umkehr und Nachfolge einladen. Diese Aufgabe lasst uns tun, solange es noch möglich ist.

Es grüßt euch    Friedhelm Ries

 
 


 

Juli / August 2021

 

Die Kunst der kleinen Schritte
Antoine de Saint-Exupéry

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr,
sondern um die Kraft für den Alltag.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

Mach mich sicher in der rechten Zeiteinteilung.
Schenk mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden,
was erstrangig und was zweitrangig ist
Bewahre mich vor dem naiven Glauben,
es müsste im Leben alles glatt gehen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis,
dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran,
dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.

Schick mir im rechten Augenblick jemanden,
der den Mut hat,
die Wahrheit in Liebe zu sagen.
Du weißt,
wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten
und zartesten Geschenk des Lebens gewachsen bin.
Verleihe mir die nötige Fantasie,
im rechten Augenblick ein Päckchen Güte
mit oder ohne Worte an der richtigen Stelle abzugeben.

Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht,
um auch die zu erreichen, die „unten“ sind.
Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht,
was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.

Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte!

 

 


 

 Mai / Juni 2021

 

„Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht
Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus.“            Galater 3,28

 

 

  

Was diese Blumen gemeinsam haben

Bitte schau dir das Bild noch einmal ganz genau an. Was haben diese schönen Tulpen gemeinsam?

Jede hat doch ihre eigene tolle Farbe, jede hat ihren Stengel, jede ihr eigenes Blätter- und Wurzelwerk.

Richtig! Gemeinsam haben sie, dass sie alle zu der Gattung/Blumenart „Tulpen“ gehören. Gemeinsam haben sie auch, dass sie alle im gleichen Beet stehen und vom gleichen Gärtner als Zwiebel gesteckt wurden.

Was Christen gemeinsam haben

Der Vergleich zu diesen Blumen fiel mir beim obigen Bibelvers aus dem Galaterbrief des Paulus ein. Auch damals schon war die Zusammensetzung der christlichen Gemeinde bunt und vielfältig. Auch damals gab es beträchtliche Unterschiede bezüglich Herkunft, Geschlecht und gesellschaftlichem Status in einer Gemeinde. Und Paulus macht den Christen deutlich, dass es trotz dieser äußeren Unterschiede auf das Gemeinsame ankommt: Sie stehen alle in einem Beet, sie wurden alle von dem einen „Gärtner“ zum Glauben gerufen und beziehen alle aus einer Kraftquelle ihre Nahrung – Jesus Christus! Und aus dieser Kraftquelle wächst buntes Leben. Und so soll auch das gemeindliche Leben sein: bunt und vielfältig, aber doch in dem Einen verwurzelt und gespeist: Christus!

Mit dazu gehören? Ja!

Das ist ja das Schöne am Christsein: Jeder darf dazu gehören. Egal wer du bist, was du hast, wie dich die anderen sehen oder finden. Jesus lädt dich ein, zu ihm zu kommen. Bei ihm gibt es die Unterschiede nicht, die in der Gesellschaft so trennend und verurteilend sind. Wer auch immer du bist, lass dich einpflanzen in den Garten Jesu! Darauf kommt es an. Alles andere, was oder wer wir sind, zählt bei Gott nicht.

Verwurzelt in Christus! Auf dass wir farbenfrohe, frische Christen mit einem vielfältigen, bunten Gemeindeleben sind!

Dies wünscht der Stadtmission Simmern             Dirk Kunz

 


 

März / April 2021

Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.                                                                      Römer 5,8

Die Passionszeit ist eine Zeit zum Nachdenken über Sünde und Vergebung. Aber wer sieht sich noch als Sünder? Wer predigt noch über das Thema Sünde? Wer fragt nach Vergebung? Wir sind doch alle anständig, wir sind doch alle Christen, wir tun keinem etwas Böses, wir geben uns Mühe und sind in Ordnung.

Ob Gott das auch so sieht? Wir brauchen eine gute Kenntnis der Bibel und dann entdecken wir die Heiligkeit Gottes, das radikale Nein Gottes zur Sünde. Auch kleine Sünden trennen uns von Gott und ziehen uns in die ewige Verlorenheit.

Wir entdecken im Wort Gottes auch die große Liebe Gottes, das tiefe Erbarmen über uns Sünder. Gott wendet sich nicht enttäuscht ab, er wendet sich uns zu und gibt nicht auf. Ehe wir lebten hat er sich eingesetzt mit einer großen Rettungsaktion. Er hat sich das viel kosten lassen und schonte seinen Sohn nicht, er strafte ihn statt uns.

Einmalig ist unser Herr, unvergleichlich diese Liebe. Ganz anders als wir Menschen. Wenn andere im Elend sind, können wir vorbei gehen. Wenn andere um Hilfe bitten, können wir taub sein. Wir sind oft so kalt und weit weg von dieser Liebe Gottes.

Großartig ist unser Herr, wie er unser Schuldproblem löst. Er kommt uns entgegen, er lädt dich ein zur Versöhnung, er hat Gnade genug für alle unsere Altlasten.

Wer schon lange mit Christus lebt, der kann sich an die Geschenke Gottes gewöhnen. Es ist nichts mehr Besonderes, wir verlieren die Wertschätzung. Deshalb wollen wir uns in dieser Passionszeit wieder neu hinein vertiefen in das Wunder der Erlösung.

Lasst uns neu ehrlich sein vor Gott, dass wir die Sünde nicht verharmlosen, nicht leugnen, keine Ausreden bringen, sondern mit allem zum Kreuz Jesu kommen.

Lasst uns neu staunen vor Gott, wie er alles plante. Ein grausames Gericht traf Jesus, das hätte ich verdient und ich wurde verschont.

Lasst uns deshalb Jesus noch viel mehr lieben und ehren. ER ist es wert!

Eine gesegnete Passionszeit wünscht Euch

Friedhelm Ries

 

 

Wir laden herzlich ein zu unseren Gottesdiensten:

1. und 2. Sonntag im Monat um 14.00 Uhr
3. und 4, Sonntag im Monat um 10.30 Uhr
5. Sonntag im Monat um 14.00 Uhr


Predigten von Dirk Kunz finden sie auf You Tube unter Stadtmission Kirn!
  
Angaben zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter "Aktuelles"

Wir feiern unsere Gottesdienste im Rahmen der 3 G Regel.
Wir tragen Mundschutz, desinfizieren uns die Hände und halten Abstand.
Wenn du Anschluss suchst oder Gebet und Unterstützung möchtest, melde dich sehr gerne bei
Friedhelm Ries
Tel.: 06766/9899844
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