Blue Flower

 

 

Am Freitag, dem 15.07.16, kamen nach und nach die 16 Nomaden zu einem Treffen zusammen. Natürlich mussten sie ihre Zelte aufbauen und nachdem sich alle in ihrem Heim auf Zeit eingerichtet hatten, wurden auch schon ihre Mägen gefüllt.

Danach mussten sie sich durch ein Wirrwarr von Seien klettern ohne diese zu berühren. Am Lagerfeuer schließlich wurde gesungen und sie hörten eine Geschichte über „Mama Massai“. Ihr richtiger Name ist Angelika Wohlenberg, die nach ihrer Ausbildung nach Afrika reiste und unter den Massai wirkte. Dieser Geschichte schloss sich eine zweite an über Abraham, der seine Heimat auf Gottes Wort hin verließ und von da an als Nomade lebte.

Darüber war es dunkel geworden. Doch an Schlafen war noch nicht zu denken. Zuerst ging es noch zu Fuß durch Wälder, über Felder, Tal und Berg. Unterwegs wurden Sandsäcke gezählt, über Baumstämme balanciert, Heuhaufen aufgeschüttet, Knicklichter gesammelt und Männer aus dem Wald gescheucht.

Endlich sanken alle erschöpft auf ihre Lager und erörterten die Ereignisse des Tages bis tief in die Nacht hinein.

Der Tag danach: Völlig übermüdet kämpften sich die jungen Nomaden aus den Schlafsäcken. Nach einer Stärkung und weiteren Geschichten wurde das kreative Geschick gefragt in Sachen Salzteig formen und Lederbänder basteln.

In diesem Sommer in das Thema „Wetter“ in aller Munde. So wollen wir hier auch ein Statement dazu abgeben: Es war perfekt. Kein Regen, bewölkt, nicht zu heiß, vor allem wenn man rennen muss. Und das mussten die Jungnomaden beim Geländespiel. Die Gruppe der Krieger fingen die Löwen, die Löwen die Viehhirten, die Viehhirten die Rinder und die Rinder die Krieger. So schloss sich der Kreis und alle waren beschäftigt. An diesem Tag war es früher still in den Zelten.

Am Sonntag allerdings gab es noch eine Überraschung nach dem gemeinsamen Gottesdienst der Nomaden, ihren Familien und den Gemeindeleuten aus der Stadtmission Simmern. Es fuhr eine Kutsche vor und jeder durfte eine große Runde fahren.

So wurde das Treffen der 16 Nomaden beendet und jeder zog wieder seiner Wege.

 

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Hier einige Kommentare über die Nomadenfreizeit:

  • alles gut und schön (Nomade)
  • der Pool war am Besten (Nomade)
  • nicht so toll war, dass die Jungs die Mädels nass gespritzt haben (Nomade)
  • richtig geil, cool (Nomade)
  • entspannend (Nomade)
  • positiv, chaotisch und gut (Küche)
  • kriegst was zu essen (Küche)
  • endlich scheint die Sonne, die erste Nacht war sehr kalt (Mitarbeiter)
  • gut (Mitarbeiter)

Terminänderungen:

Es finden wieder regelmäßig Gottesdienste in der Stadtmission statt.
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